Ja, unsere haben auch tagsüber die eine Koppel am Paddock dran offen. Sie fressen die ganze Nacht lang gutes Heu, tagsüber, ohne großen Hunger gehen sie raus, toben, wälzen sich, knabbern begeistert Gras, gehen wieder in den Paddock nach oben zum Raufutterfreßplatz und fressen Heu, marschieren zwischendurch zur Siesta geschlossen wieder auf die Koppel... Nachmittags sind sie schon wieder oben.
Da sie alle nur eine Alibi-Portion bekommen an KraFu, damit sie das Mineral oder Kräuter oder so aufnehmen haben sie natürlich einen immensen Heuverbrauch (da die blöden Pferde natürlich auch mal Heu raus aus den Raufen schmeissen und drüber pinkeln...

(haben jetzt die Heunetze zum drüberlegen bestellt, aber wir wollen nicht die Heuaufnahmemenge einschränken... die regeln das selbst, einer ist sogar eher zu dünn (immer, braucht mehr Energie) )
Aber das Geld, was man für KraFt ausgeben würde, wenn man das vermehrt geben würde, kann man ja auch gut in heu investieren, was? Ist eh gesünder!
Sie gehen nicht fühlig, haben keine angelaufenen Beine.
Gras macht echt viel aus, leider hält sich hartnäckig die Idee, dass reine Weidehaltung das beste ist, was man einem Pferd "antun" kann.
Wäre es wohl auch, wenn es echte Pferdelandschaft wäre und keine solchen KH-reichen Hochleistungsgräser.
Habe übrigens auch einen Zusammenhang mit Fühligkeit und Kotwasser festgestellt, was öfters zur Weidezeit vorkommt. Viele Pferde haben eh zu weichen Kot, beobachte ich im Gelände immer wieder, was da für Haufen herumliegen, das würde mich schon nachdenklich machen.
Lieben Gruß