Cate hat geschrieben: ..., wer bestimmt, dass ein Pferd bestimmte Mengen Spurenelemente braucht? Das Pferd natürlich

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Sehe ich auch so. Ich hab mich vor einigen Jahren bemüht, viel viel zu lernen, über bessere Trainingsmethoden, über optimale Hufbearbeitung usw usw, - und habe meinen Pferden erzählt dass das echt gut ist für sie. Sie waren anderer Meinung. Ich war aber von all dem Lesen überzeugt, dass es wirklich alles gut und richtig ist, und dass sich das tolle Resultat schon noch zeigen würde.... Da das tolle Ergebnis aber auf sich warten und warten liess, bin ich so nach und nach resigniert und habe alles nur noch intuitiv aus dem Bauch raus gemacht. Und nach einiger Zeit fiel mir auf, dass es besser klappte. Das Training wurde erfolgreicher, die Hufsituation und Gangbild besserte sich, die Pferde machten einen prima fitten und aktiven Eindruck. Kurzum : ich frage künftig nur noch meine Pferde statt andere Leute. Die Angst vor zukünftigen schlimmen Sachen kann angeblich gerade eben diese Dinge heraufbeschwören. Und die moderne Wissenschaft schürt diese Ängste (ungewollt) ganz enorm.
Früher ging man zum Arzt wenn man krank war. Dann begann der Trend, den Leuten Angst zu machen, dass sie ganz fürchterlich krank würden wenn sie nicht beim winzigsten Indiz zum Arzt gingen, oder besser noch, bereits wenn sie noch gar keine Symptome hätten, einfach rein vorsorglich. Denn wenn eine Krankheit zu spät entdeckt würde, könne man evtl nichts mehr machen. - Und was is? Menschen werden trotzdem krank und die Ärzte können's trotzdem nicht heilen. Nur das Leiden verlängern

(hab ich in meiner Familie erleben müssen). Was ich auch oft mitbekomme : Menschen leben "ungesund" und werden trotzdem alt und grau und bleiben recht rüstig, - Andere achten enorm auf gesunde Nahrung, betätigen sich sportlich und - kippen mit 30 einfach um und sind weg. Wie passt das zusammen? Natürlich kann man dafür "Erklärungen" finden, aber es leuchtet mir persönlich einfach nicht ein, sich mit einem Riesenaufwand mit Vorsorgen, mit *angeblich* gesunder Lebensweise usw usw zu belasten, wenn man rundum sieht wie wenig das funktioniert. Und wie es ganz passabel funktioniert wenn man sich nicht so damit unter Druck setzt.
Da gibt's doch noch den Witz, dass der Arzt dem Patienten eindringlich erklärt, das er unbedingt das Rauchen aufgeben muss, weil ganz furchtbar schädlich, und nachdem der Patient gegangen ist, geht der Arzt ins Hinterzimmer und raucht erstmal eine....

Zeigt mir erstmal den Wissenschaftler, der seine eigenen Theorien selber (erfolgreich!) lebt und nicht nur Anderen predigt.
Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts klappt. Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß warum. Oft sind Theorie und Praxis vereint: nichts klappt und und keiner weiß, warum.