Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

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SilentDee
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von SilentDee » Fr 1. Feb 2013, 15:54

Ich glaube, er würde sich nicht unbedingt komplett regenerieren, aber schnell wieder laufbar machen, wenn das Pferd Glück hat und es nur ein leichterer Schub ist.

Schwere Schübe sind m.E. Beute. und werden dadurch aus der "Zucht" genommen, weil sich nur die Stärksten fortpflanzen... um die Art zu erhalten.

Aber der Huf hat die Möglichkeit gebaut, sich bei leichten Schuben schnell gangbar zu machen... nicht umsonst gibt es viele chronisch-latente Rehehufe, die laufen. Zumindest für einen gewissen Zeitraum.

LG

Quarter1995
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von Quarter1995 » Fr 3. Mai 2013, 09:42

@Silent dee
Gibt es schon Neuigkeiten zu den Hufen?

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SilentDee
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von SilentDee » Sa 4. Mai 2013, 22:12

Ja, aber die Bilder sind immer noch auf der SD-Karte, und die ist angeblich beschädigt, weswegen ein SD-Karten- und Computer-Profi sich diese Karte mal vornehmen muss. Ich hab Angst, da was falsch zu machen... :(

Letztes Mal war nur ein kleines Schalterchen verschoben, ich hoffe, dass es wieder was so simples ist und die Technik mich nur einfach immer mal ärgern möchte...

Aber mal vorweg.

Wir haben zwischenzeitlich, glaube ich, zwei mal bearbeitet. Die Stute hat ein paar viele Geschwür-Höhlen, ich finde jedes mal wieder welche. Eine dicke, fette war unter einer Eckstrebe, als ich die abgehoben und die Höhle dann eröffnet hatte, ging sie ein paar Tage etwas kürzer-klammer, aber als es dann ausgehärtet war, wieder ok.

Das Pferd hat jetzt eine total nette und motivierte Reitbeteiligung, bekommt Hufschuhe angepasst, damit es bald ordentlich Schritt im Gelände machen kann. Bewegung, bewegung, Bewegung, Schritt ist eine tolle Ausdauergangart, man bekommt das Pferd in Gänge und Überbelastet die noch sehr kleinen gesunderen Strukturen am "Hufbeinträger" nicht schon unter'm Reiter. Wir wollen dafür aber einen Sohlenschutz und Dämpfung, gerade, wenn die Sohle noch so platt und doch noch dünner ist, das Hufbein ja auch weiter bodennah ist, als es gehört.

Aber das Pferd läuft seit vor diesen beiden letzten Bearbeitungen im Offenstall in der Herde mit. Ich warne immer vor dem Gras, aber mal schauen, mit Fressbremse war es das letzte Jahr, und ich finde, das sieht man auch am Huf. :( Rehelos war das nicht... Die besi denkt über andere graslose Haltungsbedingungen nach.

Pulsation ist latent immer noch fühlbar, immer, wenn der Huf wieder ganz ratzeputz kurz gemacht wurde, ein paar Tage etwas doller als dann später, aber das ist ja auch klar, weil der Huf ja nun kaputt ist und da sicher noch latente Entzündungsreize wirken, und an den kaputten Strukturen ja auch andere Druck- und Zugverhältnisse sind.

Ich stelle die Bilder ein, sobald meine Schwester mir die Karte repariert hat.

Das Pferd ging auch schon ein paar Mal auf dem Platz, und im Round Pen, im Offenstall rockt es in allen Gangarten herum.

Die Hufe sehen noch immer scheusslich aus, müssen eben gerade herunterwachsen mit gesunder Anbindung und dürfen währendessen keinen neuen Reheschub bekommen. Deswegen ist auch die viele Bewegung so wichtig!

Das Schöne ist, dass die Hufe eine deutlich positive Entwicklung zeigen. Ab Kronrand wächst es sehr steil heraus, und das, was da gewachsen ist, ist auch super schön gerade und ohne Ringe.

Hach, erzählen kann man viel, ich lade die Bilder hoch, sobald ich kann.

Man möchte immer, dass es schneller geht, aber leider braucht es alles seine Zeit.

LG

Lilli
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von Lilli » Di 20. Aug 2013, 09:56

Wie sieht es denn jetzt aus Silent?

Ich hatte immer mal Phasen von super gut bis wieder Hufschuhe nötig........Bleibt dein Pferdchen hier stabil? Und wie ist es nach den Spaziergängen? Läuft sie auch gut am nächsten Tag? Ist dann mehr Puls? Wärme im Huf?
Wie weit ist schon runtergewachsen? 8-)
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SilentDee
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von SilentDee » Di 20. Aug 2013, 10:33

Ich hab die Bilder leider immer noch nicht geschafft, von der Karte runter zu holen, aber ich berichte mal schnell ein paar Details.

Die Stute hatte natürlich durch diese schlimme Hufform immer latenten Puls, wenn sie wieder kürzer bearbeitet wurde, dann hatte sie ein paar Tage etwas stärkeren Puls, was ja logisch ist, da das Hufbein ja "etwas dichter am Boden befindlich ist", als es der Fall sein darf. Leider sind meine Vorschläge, dem Pferd immer einen weicheren Krankenschuh anzuziehen, nicht durchgeführt worden. dadurch wird eine weitere Schädigung des Hufbeines natürlich in Kauf genommen. Ich versuche, einen Drahtseilakt zwischen sinnvoller und zielführender Bearbeitung und Schonung des Hufbeins... ist echt ne blöde Situation.

Außerdem steht die Stute auf Weide, mit Mauli, aber trotzdem... :o

Ich mache diesen Fall nur weiter, weil ich irgendwie die Hoffnung habe, dass ich dem Pferd so trotzdem helfen kann... und weil sie erstaunlich gut läuft so.

Ich habe nämlich massive Geschwürhöhlen gefunden, mal unter den Eckstreben, mal in der Wand... Ich habe also die irrwitzige Hoffnung, dass dieses Pferdchen durch das Übergewicht damals in Kombi mit der schlechten Hufzubereitung eine Mischung aus latenter Gras-Futterübermaß-Problematik hat, die allein keine rehe ausgelöst hätte, wenn das gemanaged worden wäre, sondern mechanisch in die Entzündung und den Kollaps gezerrt und gedrückt worden ist.

Allerdings ist diese Hoffnung sehr gewagt.

Ich betone mal: Wenn diese sehr süße Stute mein Pferd wäre, würde die nicht mehr auf Gras stehen!

Leider sind adäquate sinnvolle Rehepferdhaltungsbedingungen selten und dann auch teuer...

Da das Pferd aber erstaunlich ok läuft, der Puls nur latent-ggr. ist, möchte ich dem Pferd diese Chance geben, und dabei die besi, die sich echt verbogen hat, im finanziellen Rahmen in dem Stall alles zu tun, was das Pferd braucht, etwas beeinflussen, damit die Gefahr erkannt wird und evtl. doch eine andere Haltung angestrebt wird. Sobald es einen Rückschlag gibt oder das Pferd schlechter läuft, werde ich dazu raten, dass es, wenn keine adäquate haltung gefunden werden kann, für ein Rehepferd besser ist, wenn man es erlöst, um es nicht ständig wiederkehrenden Qualen durch neue Reheschübe auszusetzen.

Aber dieser Huf hat eine so krasse Form... und an allen Stellen Hufgeschwüre gehabt, dass es eine Kombi aus allen möglichen Ursachen sein kann, die im Komplex kollabiert sind. An sich ist es sonst ein ganz guter barhuf gewesen, der Strahl, Knorpel, Polster usw sind super ausgebildet.

(Die Hoffnung stirbt zuletzt! :? )

Jedenfalls wird das Pferd mittlerweile sogar auf dem weichen Reitplatz etwas bewegt, bewegt sich innerhalb der Herde in allen Gangarten, bergauf, bergab (ja, wir haben hier im Norden auch etwas bergiges Land, wenn die Berge auch nicht hoch sind :lol: ) und bekommt jetzt (endlich) Hufschuhe für den Beginn de Ausrittphase, denn geradeaus ist wertvoller als Kringel auf dem Platz. ;)

Der Huf nimmt die Bearbeitung gut an, es sind keine neuen Entzündungsschübe gestartet, er wächst viel steiler und relativ gerade nach, auch mit viel weniger Ringbildung. Die Sohle ist viel dicker geworden. da ich immer so einen semioptimalen Trimm machen kann, sind die Hebel natürlich nicht völlig weg, was eine ganz schnelle Regeneration verhindert, aber ein aufgelöstes Hufbein ist noch schlimmer, denn das kann man nicht mehr hinzaubern, wenn es erst mal weg oder deformiert ist.

Der Spalt vom aufgegangenen Hufgeschwür ist mittlerweile so weit runtergewachsen, dass er schlussendlich ausgebrochen ist. :D Ich nehme die Wandabschnitte ja nie ganz weg, wenn da eine Geschwürhöhle runterwächst. Die darf noch eine ganze Zeit seitlich stabilisieren, man weiss ja, wie eine Wand seitlich instabil wird, wenn ne wand reseziert wird. Also lasse ich es möglichst lange dran, und dann darf es weg, wenn es im unteren Bereich ist. :lol:

Im Übergangshuf geht die Hornkapsel immer erst mal mit hoch, wenn man unter'm Hufbein die Schwiele belässt. Also begucke ich immer, wie das neue Horn rauswächst, um zu schauen, wie die Entwicklung ist. dazu den Puls, die Zange und die Sohlenentwicklung. Und dann bekommt man irgendwann auch die Optik wieder... :D Je gesünder der Huf, desto schöner wird er wieder.

Und jetzt habe ich wirklich Lust bekommen, die Bilder suchen zu gehen, muss aber leider erst mal los, andere Hufe hübsch machen! :lol:

Ich hab das nicht vergessen, reiche sie bestimmt nach, sobald ich Zeit dafür finde.

LG

Aik
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von Aik » Di 20. Aug 2013, 11:38

Ich finde das ja schon toll, das du die Bearbeitung machst, obwohl die Besi nicht deinen Rat
befolgt. Verstehen tue ich das nicht so, warum sie das nicht tut. Gerade wenn du Krankenschuhe
vorschlägst und nicht auf die Weide.
Draum echt Hut ab, das du dich da abmühst und eine Besserung versuchst zu erreichen.

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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von SilentDee » Mi 28. Aug 2013, 10:57

Hab grad April-Bilder gefunden.

Nur kurz eingefügt.

Bild

Bild

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Ich mache hier, wie Ihr seht, Dinge, die ich bei keinem anderen Rehehuf mache. Ich lasse Wand stehen... Denn ich gehe hier das Risiko, dass es sich weiter durch last auf der Zehenwand reizt, weil ich nichts drunter machen kann, um das Hufbein zu schützen.

Die Sohle war (und ist) sehr platt, dünn, weich, und wenn der Knochen erst mal kaputt ist, ist er kaputt. (Miniskispitze hat er schon gehabt) Es soll sich am Knochen möglichst nicht verschlechtern... Und da ja kein Schutz drunter ist. :(

Sollte es so nicht klappen, wird da entweder ein echter rehetrimm mit Schutz gebaut, oder ich gebe das Pferd ab mit dem Ratschlag des erlösens. Solange es damit so klar kommt und ok läuft, mache ich dieses unbefriedigende Experiment und hoffe weiterhin, dass es über Gewichtskontrolle und Fressbremse unter Kontrolle bleibt. *beten geh*

Ganz ringlos wächst es leider nicht nach. Aktuellere Bilder hab ich noch nicht erreicht, kann momentan nur wenig Zeit zum wegsortieren der Bilder von SD-Karte erübrigen... Kommen aber, bestimmt! ;)

Aktuell ist es so weit runter gewachsen, dass die Abszeßaustrittsöffnung vom kronrand so weit runter ist, dass das Horn darunter weggebrochen ist. :dance: Weniger Hebel dort... ;) Und deswegen gibt es jetzt Hufschuhe! Manche Entscheidungen dauern etwas länger, ist ja auch alles immer eine finanzielle Frage.

LG

Lilli
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von Lilli » Mi 28. Aug 2013, 11:20

Na ja, da müßte evtl. die Überschrifft angepasst werden :?
Zuletzt geändert von Lilli am Mi 28. Aug 2013, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von SilentDee » Mi 28. Aug 2013, 12:50

Das hängt ja davon ab, wo das Polster sitzt. :lol:

Ich ändere den Titel erst, wenn der Versuch gescheitert ist - und ich hoffe, das wird nicht eintreten. ;)

Und wir werden dann im Anschluß mal eine super Erörterung darüber führen, was ist ein gesunder Rehehuf (total spannend, finde ich, weil es da sooo viele Meinungen zu gibt ;) ) und was überhaupt ein gesunder Huf ist, woran man das festmacht usw. :lol:

Ich werde irgendwann, wenn ich mehr Zeit habe, auch mal einen fertigen fall einstellen, will den schon ewig auf die HP tun, schaffe es aber zeitlich nicht. ;) Hatte mir erhofft, immer mal schnell was zu schreiben, und dann in einiger Zeit hier ein tolles fertiges Fallbeispiel zu haben... :lol:

Und der Weg dahin (denn das Ziel ist bei mir immer der gesunde Huf) ist eben manchmal sehr steinig, von Auf und Ab gekennzeichnet, und eigentlich ist beim Rehehuf immer die Haltungsbedingung (dazu gehört auch das Futter) und der Aspekt des Pferdehalters (neben finanziellen Aspekten, denen er unterworfen ist) der limitierende Faktor. das ist rehehuf-Alltag.

Meist wird man als Barhuf-Alternativlink erst nach einer krassen langen Leidensgeschichte des Pferdes hinzugezogen, quasi als letzter Strohhalm. Da dies hier angeblich der erste reheschub war, sind die Wahrscheinlichkeiten für eine Gesundung ja vergleichsweise gut... Na, ja. Ein bisschen Frust ist natürlich immer dabei, aber das gehört auch zum Rehealltag des Hufmenschen. man kann meist nicht all das machen, was man machen würde, wenn es das eigene Pferd wäre.

Und ich finde es auch ganz sinnvoll, mal aufzuzeigen, dass Rehehufe gesund werden können, und dass oft eben diese einschränkenden Aspekte (Haltung/ Fütterung) vielleicht einschränken. Es dauert dann evtl. länger, geht schief, keine Rehe ist genau wie die andere. Und daher sind möglichst Viele Rehefälle wichtig, und eben auch verschiedene Herangehensweisen, um herauszufinden, was hilft warum wo wie usw.

:lol:

LG

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Re: Kommt mit auf die Reise zum gesunden Rehehuf...

Beitrag von SilentDee » Sa 31. Aug 2013, 23:19

So, ich war heute Nachmittag fleissig - wir waren bei Schwiegereltern zu Besuch, und ich hab nebenbei mal ein paar Bilder sortiert... und diese Fotos gefunden:

Vorne Links Anfang Juli 2013:
Bild

Wäre bei normalem Rehetrimm eine noch niedrigere, nach hinten versetzte Trachte und eine Knolle vorn... Hier ist leider nicht das Endergebnis fotografiert worden, ich hatte mir vorgenommen, ein paar Zwischenstadien zu fotografieren, und dann am Schluss das Bild vergessen... Die Trachte ist schon noch weiter runter genommen worden... aber es gibt wieder, wie sich der Huf entwickelt... Und dieses Stadium ist nicht so schön, was? Da ist allen im Stall aufgefallen, dass die Zehe so lang ist! :lol:

Von vorn:
Bild

Und am 30.August sah es dann so aus vorne links:Bild

und von vorn:
Bild

(Ich weiß eigentlich, wie man Huffotos macht - nur irgendwie ist einem das ziemlich egal, wenn man schon wieder im zeitverzug ist... :lol: :oops: Zeitsparend beide Vorderhufe auf einem Bild verewigt! :lol: )

Der Vollständigkeit halber vorne rechts Anfang Juli:
Bild

von vorn:
Bild

Und am 30.August 2013 vorne rechts dann folgendermaßen:
Bild

Na, ja, im Vergleich zum Anfang ganz okay, aber ich würde mir trotzdem eine angepasste und graslose Haltung wünschen. Deutlich sieht man gewisse Aufflackerungszonen im Horn...

Und mit Polsterung und Rehetrimm wäre der Erfolg bestimmt noch schneller supi.

Es ist ein Spiel wie Russisch Roulette.

Kann jederzeit wieder aufflackern, aber das Pferd hat durch die Fressbremse 24 Stunden eine gute Figur, und daher ist die Hoffnung, dass es latent drauf reagiert, und wenn es kein Übergewicht hat, und keine starken Hebel im Griff behalten werden kann. Ist aber sehr hohes Risiko. Ich würd es niemals gehen, wenn es mein Pferd wäre. ;)

Hoffnung stirb zuletzt - und ich hoffe, dass der schlussendliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, die aus der Form geratene Hufform war und die damit hohe mechanische Belastung. :( Und das Übergewicht. Aber bestimmt hat dieses Pferd ein Stoffwechselproblem.

Es läuft gut... bekommt Hufschuhe zum Ausreiten. Auf dem Platz geht es gut.

So, basta! Ich bin auf dem aktuellen Stand! :lol: Was sagt Ihr zur Entwicklung?

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