Ich fange mal damit an, was mir so einfällt - kommt sicher noch vieles mehr dazu.
Nachdem ich das Nageln auf einem Pat-Kurs gelernt hatte, habe ich mich gefragt, warum ich davor so Angst hatte - schwierig find ich das Nageln als solches nicht, aber wie immer steckt der Teufel halt im Detail

Zudem ist mir aufgefallen, daß Profis auf bestimmte Details nicht so "achten" wie ich das tue - zweifelsfrei tue ich das hautsächlich als Rücksicherung für mich, damit ich nicht nachlässig werde. Natürlich bin ich deswegen viel langsamer, aber ich beschlage auch nur meine eigenen Pferde. Irgendwie gibt mir das halt eine gewisse Sicherheit in meinem Tun (deswegen sei ausdrücklich drauf hingewiesen, daß ich das nicht negativ meine wenn ich schreibe, Profis würden nicht drauf achten - wußte jetzt nur nicht, wie ich das anders schreiben soll, die machen sowas halt automatisch richtig

Was das bei mir unter anderem konkret ist (ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit):
- immerimmerimmer vor dem Ansetzen des ersten Nagels alle Werkzeuge durchgehen, die in Reichweite liegen müssen: Das wären Hammer, Nägel und worauf ich besonders achte, die Nagelziehzange
- ohne Handschuhe nageln, damit man beim Ansetzen des Nagels mit dessen Spitze die weiße Linie besser ertasten kann
- 2x nachschauen, daß der Markenstempel am Nagelkopf nach innen zeigt
Ansonsten: Reinhauen, umklappen, versenken, abknipsen, zunieten - fertig. Oder so ähnlich

Jetzt bin ich mal gespannt, was hier alles so zusammen kommt, es müssen ja jetzt schon einigen sein, die in letzter Zeit die Duplo-Kurse gemacht haben oder auf nem normalen Hufkurs das Nageln gelernt haben.