Plattfußindianer hat geschrieben: ...und zuletzt als Kur Hufvital, da ich mir mit jemandem einen Sack geteilt habe. ...
Prinzipiell soll man ja die meisten dieser Mifus über einen längeren Zeitraum füttern, sonst nützen sie eigentlich nichts. Bei Hufvital glaub ich MINIMAL 6 Monate. Also nach 'nem halben Sack wird man da keine Verbesserung von was-auch-immer merken. Allerdings, wenn man z.B. Hufprobleme verbessern will, setzt man ja meist an mehreren Stellen an (evtl Bearbeitungsstrategie ändern, Hygiene in der Haltung/täglichen Hufpflege versuchen zu verbessern....) und wenn sich da nach Monaten tatsächliche eine Verbesserung zeigt, wird man nicht wissen ob und inwieweit man es auf ein Zusatzfutter zurückführen kann.
Ich bin ja immer etwas misstrauisch gegenüber den "wissenschaftlichen" Werten, wieviel wovon ein Pferd haben sollte. Und es kommt auch immer wieder vor, dass ein paar Jahre später die Wissenschaft die früheren Werte als unzutreffend deklariert und neue Werte festlegt. Und ein paar Jahre später stellt sich dann womöglich raus, dass die auch wieder nicht korrekt waren. Und über eines sind sich die Wissenschaftler anscheinend einig, nämlich dass Überversorgung schlimmer sei als Unterversorgung.
Daher würde ich nie ohne Anlass einfach mal Zusatzfutter geben. Ich würde erstmal schaun, welche Probleme ich angehen will (Hufqualität? Immunsystem? etc etc....). Dann alle realisierbaren zielführenden Wege in Angiff nehmen. Also nicht nur über's Futter nachdenken, sondern auch über andere Faktoren. Wenn man sich für ein Zusatzfutter entsprechend den anzugehenden Problemen entschieden hat, das dann aber auch ausreichend lange durchfüttern. Und über andere Wege nachdenken.
Meine Pferde haben meist nach 1/2 Eimer abgehakt. Und bevor ich es mit viel Aufwand hineinbefördere, lass ich es lieber. Also gefressen haben sie's ja erstmal, und am Geschmack kanns also nicht liegen. Aber wie gesagt, nach 2-3 Wochen spätestens haben sie's nur noch halb aufgefressen und dann gar nicht mehr angerührt. Habe dann den Rest noch mittels Untermischen von Apfelraspeln ins Pferd bekommen können, dachte dann aber, das kann's ja wohl auch nicht sein auf Dauer. Und 2 -3 x im Jahr 'nen halben Eimer bringt rein gar nix, da kann man es genausogut weglassen. In unserem Fall hat eben die Änderung der Hufbearbeitung deutliche Verbesserung gezeigt. - Wegen dem nass-kalt-stürmischen Winterwetter hatte einer angefangen zu husten. Dann gab's mal eine Weile Schwarzkümmelöl. Und so gebe ich dann halt nur gezielt was gegen klinische Symptome, und nicht "einfach so" irgendwas auf Dauer.
Die Medizin kommt dann aber mit dem erhobenen Zeigefinger : "wenn bereits Symptome auftreten, ist es zu spät. Beugt rechtzeitig vor!" Nach jahrelangen Beobachtungen in ganz unterschiedlichen Breichen bin ich für mich persönlich zu der Ansicht gekommen, dass das Werbemasche ist, kaschiert als "neutrale Bevölkerungs-Info". Denn da hängt ja nicht immer deutlich sichtbar ein Firmenschild dran, wer daran verdient. Nur ein Beispiel von Vielen : medienweite Campagnen, dass mal wieder eine fürchterliche Grippewelle droht, und die besorgten Leute laufen scharenweise in die Arztpraxen zur Impfung. Und leiden dann unter den Impfschäden, während die "Riesen-Grippewelle" im Winde verhallt und im Prinzip nicht schlimmer war als normale Erkältungen (WENN es dann jemand getroffen hat.) Und letztlich steckte hinter der Impf-aktion der Hersteller des Impfstoffes..... (und dass "Vorbeugung" irgendwelche Krankheiten verhindert, stimmt leider auch nicht. Sonst müsste man ja nur all die tollen Empfehlungen befolgen und bleibe sein Leben lang top gesund....).
Nochmals betont : das ich meine ganz persönliche Ansicht. Ich behaupte nicht, dass es so IST.