Beitrag
von Mascha » Di 21. Jul 2015, 10:07
Das Gras auf der Monokulturwiese ist recht weich, da von der Wiese dieses Jahr vorher schon einmal Heu gemacht wurde. Witterungsschutz haben sie nicht, aber in der Hinsicht ist mein Pony eher nicht stressanfällig. Oder sie müsste es ganz plötzlich geworden sein, aber eigentlich wirkt sie ganz zufrieden. Bei extrem heißem Wetter kommen sie auch tags in den Stall und nachts raus. Sie liegt auch zum Schlafen, was sie nicht macht, wenn sie Stress hat. Vermutlich liegt die aktuelle Verschlimmerung wirklich an der Wiese. Auch andere Pferde haben auf der Wiese teilweise weicheren Kot, hab ich gesehen. Zum Glück kommen sie Morgen auf eine andere Wiese.
Der TA, der gestern wegen der Schlundverstopfung da war sagte, ich bräuchte nicht die volle angegebene Menge des Pronutrin füttern. Seiner Erfahrung nach kann man deutlich weniger als 50g pro 100kg Körpergewicht füttern. Naja, aktuell muss sie Heute noch nüchtern bleiben. Zwar darf sie Brei/Mash essen, aber das rührt sie leider nicht mal nach einer nüchternen Nacht an. Ich habs ihr mal hingestellt, falls sie es sich noch anders überlegt. Die nächste Zeit werde ich dann eine geringere Menge Pronutrin in aufgelöster Form per Maulspritze geben und hoffen, dass es trotzdem weiterhin so gut wirkt. Ich werde es dann auch längerfristig füttern, damit ggf. Magenreizungen ganz abheilen können. Denn trotz Schlundverstopfung bin ich von der Wirkung echt positiv überrascht.
Fell schiebt mein Pony eigentlich nur abhängig von der Temperatur. In dem Moment wo sie nach dem Winter wieder ohne Decke stand und es noch kalt war nachts, kam das Fell wieder. Noch einen Fellschub hat sie dann gemacht, als sie wieder 24 Stunden raus kamen. Ich überlege auch, ob ich sie entweder nachts einstallen lassen soll, oder den Deckenservice buchen, damit sie bei kalten Nächten eingedeckt wird, denn dieses Fellgeschiebe kostet ja auch Energie. Im Moment, wo es jetzt nachts fast genauso warm ist wie tags, verliert sie wieder Wolle. Eigentlich hatte ich das Problem früher nicht, weil sie einfach keine Decke hatte und so die Temperatursprünge nicht so extrem für sie waren. Aber es geht ihr im Winter mit Decke schon besser, habe ich festgestellt. Naja, mal sehen, wie es ihr mit dem Pronutrin weiterhin geht. Wenn sie wieder etwas aufbaut, machen ihr kühle Nächte ja vlt auch nicht mehr so viel aus. Zumindest nicht so viel, dass sie gleich wieder Fell schieben muss.
Sorry für den Roman, hat ja auch nicht mehr viel mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber man macht sich halt so seine Gedanken...
Viele Grüße, Mascha
Alles, was ich an Beurteilungen abgebe, basiert auf dem Material, das mir dafür zur Verfügung gestellt wurde. Natürlich müsste man für eine vollständige, seriöse Beurteilung der Hufe das Pferd live und in Bewegung sehen.