Hufe bei Trockenheit wässern?

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kelte
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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von kelte » Do 9. Jul 2015, 10:04

@ nupur

Mich stört eine andere Meinung überhaupt nicht.
Was mich stört ist deine überhebliche Art zu denken, daß du der einzige bist, der bestimmt welche Meinung, Untersuchung, Studie, usw die richtige ist. Es stört mich, daß du nur angriffige Bemerkungen schreibst und damit jegliche fachliche Diskussion unterbindest.
Und vor allem stört mich deine präpotente Art.

Grüße

kelte
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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von kelte » Do 9. Jul 2015, 10:11

@ TinaH

Ist diese "festmachen" auf bestimmten Untergründen ein Zeichen für ein Problem?
Wenn ich barfuß über Schotter laufe, ist ja auch mein ganzer Körper angespannt. Bin ich deßhalb krank? Nein, meine Füße sind gesund, aber eben gerade nicht an diesen Untergrund angepasst.
Wenn Camarguepferde Schotterstraßen überqueren müssen, die ihren sumpfigen Lebensraum durchziehen, dann sieht das auch nicht "gut aus". Haben sie deßhalb kranke Hufe? Nein, sie haben Hufe, die sich an den Boden angepasst haben, auf dem sie hauptsächlich leben und gehen vorsichtig über Bodenbereiche, auf denen sie sich verletzen könnten.

Grüße

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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von TinaH » Do 9. Jul 2015, 10:16

Nein, natürlich ist kein Zeichen für ein Problem. Aber daraus resultieren Probleme, wenn man schneller als Schritt reitet. Oder es KÖNNEN Probleme resultieren.

Natürlich kann man jetzt philosophieren, ob man schneller reiten muß. Nein, muß man nicht, man muß garnicht reiten, dafür sind Pferde bekanntlich nicht gemacht.

Deswegen find ichs sehr schwer, da Anfang + Ende zu finden.

Fakt ist, mein Pferd hat PSSM, es geht ihm am Besten, wenn er möglichst viel und auch durchaus flott bewegt wird. Für mich ist das am Einfachsten in der Form zu bewältigen, daß ich mich drauf hocke. Und damit er davon keinen Schaden davonträgt bin ich drauf angewiesen, daß er sich NICHT festmacht. Einen sehr positiven Effekt erreiche ich durch den Beschlag mit Duplos. Derzeit ist das nicht nötig, er läuft auch barhuf locker.
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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von kelte » Do 9. Jul 2015, 11:34

Servus!

Wollte damit auch nicht sagen, daß man nicht mehr schnell reiten soll, geschweige denn gar nicht mehr. Ganz im Gegenteil, je mehr der gesamte Organismus Pferd "genützt" wird, desto eher stellt er sich auf alle Böden ein.
Ich gehe dabei natürlich davon aus, daß man Pferde generell nicht über ungeeignete, oder im Moment überfordernde Böden hetzt.
Ich wollte nur aufzeigen, daß bodenangepasstes Gehen/Laufen nicht zwingend etwas mit Fühligkeit, Schmerzen oder Erkrankungen zu tun hat und das ein Pferd nicht gesund sein muß, nur weil es überall hemmungslos drüberrennt.
Und natürlich spricht auch nix dagegen, ein Pferd zu beschlagen, um ihm über Zeiten der gesteigerten Fühligkeit zu helfen. Hufschuhe würden da zwar auch reichen, aber selbst ich nagle ab und an Duplos drauf, wenn ich zu faul bin auf Wanderritten Hufschuhe mitzuschleppen.

Grüße

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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von TinaH » Do 9. Jul 2015, 12:08

Ähm, ja, also ich hetze mein Pferd sicher nicht... und ein "geeigneter" Boden ist nach Monaten der Dürre höchstens der Teppichschnitzelplatz. Aber abgesehen davon, daß ich dorthin auch 40Min. reiten muß, hab ich wenig Bock auf (tägliches) Reiten im Kreis.

Das hat auch sicher nix mit Faulheit zu run, Hufschuhe hatte ich vorher, damit hat es null Effekt, damit läuft er genauso bescheiden. Und nein EFJS gibts eben in 17,5cm Breite nicht, von daher konnte ich halt nur EBs ausprobieren ;)
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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von Jolly Jumper » Do 9. Jul 2015, 14:07

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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von TinaH » Do 9. Jul 2015, 14:25

Jolly das ist mir alles nicht neu und das war bei meinen beiden Oldies auch immer so, ich halte, reite und bearbeite seit 1993 Barhufer. Der junge Wallach hat augenscheinlich (von diversen Huffachleuten bescheinigt, Schmiede wie Barhufbearbeiter) "eigentlich" sehr funktionale Hufe ;) Es ist homotygot PSSM getestet und es besteht die Vermtung, daß diese zeitweise Überempfindlichkeit damit zusammen hängt.

Die Prellung hatte meine 27jährige Stute, die früher auch auf Wanderriten problemlos barhuf ging. Das Hufgeschwür der 21jährige Wallach, der in seiner aktiven Zeit ein "Schotterbrecher" war. Der junge Wallach war von Anfang an sehr empfindlich, obwohl in einer steinreichen Gegend geboren und bis 3 jährig im Herdenverband aufgewachsen. Bei dem sind jetzt Stücke der Wand abgesplittert (nicht dramatisch, sowas empfinden viele als "normal") bis zu den Nagellöchern des letzten Beschlags. Sowas ist bis dato bei ihm nie vorgekommen.
Es handelt sich um Kaltblüter.

Das alles hat mich vermuten lassen, daß die extrem Trockenheit damit etwas zu tun haben könnte.
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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von Jolly Jumper » Do 9. Jul 2015, 14:53

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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von katiebell » Do 9. Jul 2015, 15:11

greenorest hat geschrieben:Hallo,

Katiebell: Deine Äußerungen wirken auf mich unklar. Ich frage nach, weil deine Berichte meinen Erfahrungen widersprechen und mich interessiert, was dahinter steckt.

Du schreibst, dass dein Muli Hufprobleme aufgrund von Trockenheit hat, willst aber Esel aus der Diskussion ausschließen? Erst haben nur Pferde mit steilen, kompakten Hufen Probleme, dann auch ein Friese (mit typisch eher flachen Wänden?)
Du hast dieses Jahr das erste Mal Probleme bei deinem Muli (Hufgelenksentzündung/mechanische Rehe?) und bist dir sicher, dass dies durch die Trockenheit verursacht wurde? Wie kommst du zu diesem Schluss? Die Datenbasis scheint mir da etwas dünn... In anderen Beiträgen schreibst du, dass du "viele" Fälle kennst, wo Trockenheit definitiv Probleme verursacht hat - nur Hörensagen? Oder haben diese Aussagen mehr Substanz?
Ja. Ein Mulihuf unterscheidet sich vom Eselhuf. Ja, ich weiss, dass es bei meiner Stute vom Laufen űber groben Schotter in einer Dürreperiode kommt. Die Aussagen haben mehr Substanz. Du kannst gern selbst in einschlägigen Gruppen nachhören, wenn du in deiner sozusagen persönlichen Umgebung niemanden kennst.

In US Barhufgruppen findet man viele "Strasser-Überlieferungen", dazu gehört z.B. das Wässern der Hufe, das dort sehr propagiert wurde. Ich kenne die Tradition auch und jede Menge Leute, die steif und fest behaupteten, ihr Pferd liefe weniger fühlig, wenn sie viel wässerten. Trotz intensiver Bemühungen konnte ich den Effekt nie reproduzieren. Die Pferde liefen (weil sehr extrem ausgeschnitten (nicht von mir)) eigentlich immer fühlig... Es gab gewisse Abhängigkeiten von der Tagesform, mehr nicht.

Gruß Tina
Da hast du grosses Glück.

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Re: Hufe bei Trockenheit wässern?

Beitrag von TinaH » Fr 10. Jul 2015, 08:00

Jolly Jumper hat geschrieben:Okay, lese nicht immer alles durch, aber ich kann nicht bestätigen, das diese Probleme mit der Trockenheit zusammenhängen. PSSM habe ich nicht genug Erfahrung, kann mir da Zusammenhänge aber vorstellen.
Wenn die Pferde früher so super liefen, hat sich gegebenfalls was in der Hufbearbeitung zu Ungunsten der Hufe verändert, wenn es bei dreien so ist.
Ja, wenn man nicht alles liest... da Du Dir offenbar nicht die Mühe machst, dem Kontext zu folgen, habe ich auch keine Intention, alles doppelt und dreifach zu wiederholen :snooty:

Denn dann hättest Du vielleicht mitgekriegt, daß es keinesfalls so ist, daß die Pferde früher super liefen und heute nicht mehr *kopfschüttel*
Ich schrieb über die Oldies in der Vergangenheit, da sie schon seit Jahren nicht mehr geritten werden.
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