Lilli hat geschrieben:
Habt ihr Ideen, wie ich das unterbinden kann?
Gar nicht.
Ich habe alle paar Meter Schilder am Zaun, nette und weniger nette. Trotzdem füttern die Leute (also vereinzelte, die Mehrzahl hält sich dran). Ich muß mich immer sehr beherrschen, wenn ich mal jemanden erwische. Mittlerweile frage ich, ob sie Deutsch reden "ja", ob sie denn lesen könnten "ja" und dann sage ich, daß sie das bitte tun sollen und sich dran halten. Was dann kommt, das ist immer das gleiche "Aber es sind doch nur Äpfel/Möhren/Brot/Gras". Wenn man halbwegs mit ihnen reden kann, dann frage ich, warum sie meinen, sich das Recht rauszunehmen, fremdes Eigentum zu füttern. Und, ob sie es OK fänden, wenn ich ihrem Hund hinterm Gartenzaun ein Schnitzel rein werfe oder dem Kind nen Bonbon in den Mund stopfe.
Einmal hatte ich ein positves Erlebnis, als meine Mutter erlaubterweise jedem einen Apfel gefüttert hat und von einer Spaziergängerin angemacht wurde, daß man das nicht dürfte

Seitdem hält sich auch meine Mutter an meine Weisung und läßt es bleiben, oder geht auf die Weide rein und füttert dann.
Es gibt irgendwo ein Gerichtsurteil, wo das Pferd aufgrund des Fremdfütterns krank wurde (oder gar ne tödliche Kolik - weiß es nicht mehr). Der Fütterer wurde verurteilt (Sachbeschädigung). Ich weiß, daß manche das Urteil einlamiert neben ihren Schildern hängen haben. Aber meist lesen die Spaziergänger so lange Texte nicht.