Freibergerwallach 20 Jahre

Sasa
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Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von Sasa » Fr 9. Sep 2016, 18:19

Hallo zusammen.
Ich möchte Euch gerne die Röntgenbilder meines Freibergers zeigen.
Wie schätzt Ihr die Bilder ein?
Ich würde gerne erst später das Problem schildern.
Vielen dank für Eure Hilfe.
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saskia
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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von saskia » Di 13. Sep 2016, 14:05

Da der andere doppelte thread mit den weiteren Bildern "nicht sehr produktiv" läuft, poste ich in diesem thread weiter. Erstmal hänge ich hier noch die Bilder aus den anderen thread dran (Bilder von Sasa, nicht von mir ;) (Sasa, du kannst zwar in einem Posting nur 3 Bilder anhängten, aber du kannst in deinem eigenen thread auch "antworten" und dabei die nächsten 3 Bilder anhängen.)

Ich find's ein bisschen schade dass echt noch niemand was zu dem gesagt hat, was auf den Röbis zu erkennen ist. Wobei es allerdings schon hilfreich wäre, wenn Sasa gleich sagen würde was das Problem ist. Immerhin sind hier kaum Experten in der Röbi-Beurteilung im Forum, und die wenigen Experten haben auch nicht immer Zeit, sich die Sachen genau anzusehen, und für die restlichen Laien-Mitglieder wäre es schon hilfreich, wenn sie einen Tip bekämen, worauf genau sie achten sollen. Letztlich kann man auf Röbis auch pathologische Veränderungen erkennen, die dem Pferd aber gar keine Beschwerden verursachen. Andererseits können Details vollkommen okay wirken, aber trotzdem die Ursache für Beschwerden sein.

Was ich - als ziemlicher Röbi-Analphabet - zu erkennen glaube, sind einerseits Hufknorpelverknöcherungen, die vielen Pferden aber kaum Beschwerden machen, soweit ich vom Mitlesen im Laufe der Zeit verstanden habe, und andererseits scheint ein Hufgeschwür eine Höhlenlandschaft hinterlassen zu haben? Damit bin ich mit meinem Talent aber auch schon am Ende. (Ach ja, und im Knochen ist eine Mickymaus. - Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen, das sieht trotz allem Ernst so witzig aus :D )
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Sasa
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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von Sasa » Di 13. Sep 2016, 15:25

Hallo Saskia,grins ja Mickey sieht super aus.Die macht aber definitiv keine prrobleme :) Danke für`s Bilder anhängen.
Zum Problem: Pferd läuft seit über einem Jahr (Mit Schuhen)immer wieder klamm auf unebenem Untergrung. Das heisst sobald der Boden nicht ganz gerade ist (Kieswege) gibt er an.Am besten läuft er auf Asphalt.

An der Longe tickt er auch deutlich,auf Gras und auf Sand,und auf beide Seiten etwa gleich stark.
Schritt und Galopp geht einigermassen,Trab macht ihm mühe.

Zu den Röntgenbildern habe ich leider kein klare Diagnose vom Tierarzt bekommen.Leitungsanästhesie war positiv,das heisst ja das Problem sollte schon von den Hufen ausgehen.

Bis vor einigen Monaten waren Schuhe(Easyboot Cavallo ect.) mit Einlagen eine Lösung für ihn.Leider reicht ihm das mittlerweile nicht mehr und wir sind nun mit den Softrideboots unterwegs.Damit geht er wie auf Wolken.Nur ob das eine dauerlösung ist bin ich mir nicht so sicher.

Vieleicht hat jemand von Euch ein ähnliches Problem?
Grüessli Sasa

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Kathy71
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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von Kathy71 » Di 13. Sep 2016, 16:29

Wenn weichere Schuhe das Problem verbessern, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass zB. die Hufknorpelverknöcherung das Problem ist.
Meiner Erfahrung nach liegt es fast immer an der Hufbearbeitung (unausbalanciert Hornkapsel, Probleme mit dem Strahl, drückende Eckstreben)....
....bin schon auf die Huffotos gespannt....

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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von saskia » Di 13. Sep 2016, 16:40

Dann tippe ich doch mal darauf, dass ihm die Hufknorpelverknöcherungen Beschwerden machen, weil die Verknöcherungen irgendwie "im Weg sind" beim seitwärtskippen des Hufes auf unebenem Boden.

Meines bisherigen Laienwissen zufolge bilden sich Hufknorpelverknöcherungen als stabilisierende Strukturen, wenn die Knorpel überlastet sind. Nur sind diese Verknöcherungen eben auch nicht so flexibel wie ein Knorpel und können je nach Lage und Ausmass bei bestimmten Bewegungen stören bzw schmerzen. Und gerade bei unebenem Boden wird der Huf ja quasi "in alle Richtungen" bewegt. Gesunde elastische Strukturen halten das aus, aber die Verknöcherung bringt eben Steifheit mit rein, und wenn der steife Bereich quasi "gewaltsam" bewegt wird, tut's weh.

Ich habe allerdings auch schon einigemale gelesen, dass sich solche Verknöcherungen in manchen Fällen sogar wieder zurückgebildet haben, wenn der Huf ausbalanciert wurde und damit die Knorpelbereiche von der Überlastung befreit wurden. Der "Reparaturmechanismus" der Verknöcherung war nicht mehr nötig und wurde wieder abgebaut (was natürlich entspreched lange dauert, aber nicht unmöglich ist).

Aber wie gesagt, kann ich auch voll daneben liegen mit der Ursacheneinschätzung. Vielleicht sagt doch noch einer der Profis was dazu....
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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von saskia » Di 13. Sep 2016, 16:44

Kathy71 hat geschrieben:Wenn weichere Schuhe das Problem verbessern, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass zB. die Hufknorpelverknöcherung das Problem ist.
...
Ich kenn mich mit den Hufschuhen nicht so aus : haben die genannten Schuhe eine weiche Sohle? Ich könnte mir vorstellen, dass bei harten Sohlen der huf abeim Auftreffen auf eine unebene Stelle ebenso verkippt wie ohne Schuh. Eine Sohle, die in der Lage ist, Unebenheiten abzudämpfen, kann da sicher helfen.
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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von saskia » Di 13. Sep 2016, 16:48

Kathy71 hat geschrieben:
Meiner Erfahrung nach liegt es fast immer an der Hufbearbeitung (unausbalanciert Hornkapsel, Probleme mit dem Strahl, drückende Eckstreben)....
....bin schon auf die Huffotos gespannt....
Würde das Pferd dann auf Asphalt am besten laufen? Vermutlich hätte es da dann auch Probleme. Wobei ich der vermutlich nicht ausbalancierten Hufsituation zutimme, denn sonst hätten sich wohl die Verknöcherungen nicht gebildet.
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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von Sasa » Di 13. Sep 2016, 17:06

Kathy71 hat geschrieben:Wenn weichere Schuhe das Problem verbessern, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass zB. die Hufknorpelverknöcherung das Problem ist.
Meiner Erfahrung nach liegt es fast immer an der Hufbearbeitung (unausbalanciert Hornkapsel, Probleme mit dem Strahl, drückende Eckstreben)....
....bin schon auf die Huffotos gespannt....
Ich arbeite an den Fotos ;) Ich denke mein Huftechniker leistet gute Arbeit,ich habe vor ein paar Monaten gewechselt,da ich nicht sicher war ob die Bearbeitung des Vorgängers optimal für Cochise war.Total schwieriges Thema finde ich.Ich hatte immer Profis am Pferd,aber keiner hat bis jetzt das Problem langfristig lösen,oder verbessern können.Deshalb dann das Röntgen,welches mich aber auch nicht viel schlauer gemacht hat.

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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von Kathy71 » Di 13. Sep 2016, 17:16

Ehrlich: Wenn man diese Dinger https://www.softrideboots.com zum Reiten braucht, dann stimmt irgendetwas Grundlegendes überhaupt nicht.

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Re: Freibergerwallach 20 Jahre

Beitrag von Sasa » Di 13. Sep 2016, 17:22

saskia hat geschrieben:
Kathy71 hat geschrieben:Wenn weichere Schuhe das Problem verbessern, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass zB. die Hufknorpelverknöcherung das Problem ist.
...
Ich kenn mich mit den Hufschuhen nicht so aus : haben die genannten Schuhe eine weiche Sohle? Ich könnte mir vorstellen, dass bei harten Sohlen der huf abeim Auftreffen auf eine unebene Stelle ebenso verkippt wie ohne Schuh. Eine Sohle, die in der Lage ist, Unebenheiten abzudämpfen, kann da sicher helfen.
Diese Schuhe haben eine flexible Sohle und eine sehr dicke Einlage,nicht unbedingt zum reiten gedacht,aber es geht.
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