einerseits wird, völlig zurecht, ein denkmodell kritisiert, das den komplex huf-hufbein-gliedmaße sozusagen als starres system betrachtet (auch wenn dieses denkmodell nur noch bei den wenigsten fachleuten in dieser einfachheit gültigkeit haben dürfte) und die komplexität des systems betont sowie auf die diversen kompensationsmöglichkeiten des organismus hingewiesen, andererseits erscheint es so, als ob dieses zu simple modell dann nach möglichkeit dennoch durch ein anderes, genauso simples bearbeitungssystem ersetzt werden soll, das wiederum einzig den focus auf den huf legt.
oder noch besser, es wird mal wieder auf grundlage von "wissenschaftlichen arbeiten" diskutiert, die bereits in der aufgabenstellung bzw. in der anordnung des (theoretischen) "prüfaufbaues" versagen, weil sie die aufgabenstellung bereits durch die vorgaben der prüfmaschinerie (hier bspw. die vorgabe, daß eine sozusagen "freie entfaltung" von spannungen und verformungen im prüfkörper ja nur duch eine möglichst geringe fixierung dieses prüfkörpers sichtbar gemacht werden kann) ad absurdum führen...
...was auch die entsprechenden aussagen bzw. ergebnisse zumindest in teilen mehr als zweifelhaft erscheinen lassen könnt, nüch?!

und alleine das schwadronieren über die ach so rückständigen fachleute kann wohl eher auch nicht unbedingt als gute naturwissenschaftliche praxis gewertet werden, wenn dem von der eigenen seite nur ein "nix genaues weiß man nicht" entgegengestellt werden kann.
das gilt ja noch nicht mal bei den geisteswissenschaften als redlicher umgang mit dem gegner..
