Gleiten beim Laufen mit Eisen
Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 02:15
Hallo zusammen
Hatte gerade vor kurzem eine Diskussion mit einer Mitstudentin über Eisen ja oder nein. Sie kam dann mit einem sehr komischen Einwand, aber vielleicht kann mir den jemand erklären.
Und zwar würden "die Gelenke beim Laufen auf Asphalt oder hartem Boden mit Eisen geschont, weil die Pferde mit Eisen immer ein Stück rutschen. Barhuf würden die Hufe abrupt abgestoppt und dann müsse alles von den Gelenken aufgefangen werden."
Kann mir jemand erklären wie man sich das erklärt? Also, dass sie rutschen habe ich auch schon beobachtet. Aber (Hauptfrage) kann das dämfend wirken? Ist ja total unlogisch, dass ein Pferd sowas brauchen würde. Kein Wildpferd hat Eisen und zweitens laufen die auf Böden, wo sie auch mit Eisen nicht rutschen würden. Aber selbst wenn es dämpfend wirken würde; den Nachteil durch die Härte des Eisens und den fehlenden Hufmechanismus macht das ja wohl nicht wett. Ausserdem stell ich es mir recht unangenehm vor, wenn man den Fuss absetzt und nicht weiss, wie stark der jetzt gleich noch rutschen wird. Da verkrampft Pferd sich doch, wie wenn wir auf Eis laufen würden, nicht?
Sie meinte dann, am besten wäre es, wenn es einen Untergrund gäbe, der federnd ist und zusätzlich doch noch das Gleiten der Eisen ermöglicht... Hm nun ja, dann würde der Boden den Aufprall durch das Eisen etwas mindern.
Wir haben dann noch davon geredet, dass wohl eine Zehenfussung ziemlich auf die Gelenke geht. Was meint ihr dazu? Und wieso ist eine Trachtenfussung das Ziel von NHC, was ist der Vorteil gegenüber planer Fussung? Soweit ich informiert bin wird nach klassischen Theorien die plane Fussung angestrebt - sagt mir falls ich mich täusche.
Grüsse
Nathalie
Hatte gerade vor kurzem eine Diskussion mit einer Mitstudentin über Eisen ja oder nein. Sie kam dann mit einem sehr komischen Einwand, aber vielleicht kann mir den jemand erklären.
Und zwar würden "die Gelenke beim Laufen auf Asphalt oder hartem Boden mit Eisen geschont, weil die Pferde mit Eisen immer ein Stück rutschen. Barhuf würden die Hufe abrupt abgestoppt und dann müsse alles von den Gelenken aufgefangen werden."
Kann mir jemand erklären wie man sich das erklärt? Also, dass sie rutschen habe ich auch schon beobachtet. Aber (Hauptfrage) kann das dämfend wirken? Ist ja total unlogisch, dass ein Pferd sowas brauchen würde. Kein Wildpferd hat Eisen und zweitens laufen die auf Böden, wo sie auch mit Eisen nicht rutschen würden. Aber selbst wenn es dämpfend wirken würde; den Nachteil durch die Härte des Eisens und den fehlenden Hufmechanismus macht das ja wohl nicht wett. Ausserdem stell ich es mir recht unangenehm vor, wenn man den Fuss absetzt und nicht weiss, wie stark der jetzt gleich noch rutschen wird. Da verkrampft Pferd sich doch, wie wenn wir auf Eis laufen würden, nicht?
Sie meinte dann, am besten wäre es, wenn es einen Untergrund gäbe, der federnd ist und zusätzlich doch noch das Gleiten der Eisen ermöglicht... Hm nun ja, dann würde der Boden den Aufprall durch das Eisen etwas mindern.
Wir haben dann noch davon geredet, dass wohl eine Zehenfussung ziemlich auf die Gelenke geht. Was meint ihr dazu? Und wieso ist eine Trachtenfussung das Ziel von NHC, was ist der Vorteil gegenüber planer Fussung? Soweit ich informiert bin wird nach klassischen Theorien die plane Fussung angestrebt - sagt mir falls ich mich täusche.
Grüsse
Nathalie