Hufbeinfraktur

Alles was den Huf gesund erhält bzw. Hufkrankheiten
Yvonne
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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Yvonne » So 29. Mär 2015, 12:33

Habt ihr irgendwelche Klinikschmiede? Mit welcher Klinik oder welchem Schmied arbeitet dein TA zusammen? Es soll dich ja keiner für die nächsten Jahre als Kunden übernehmen sondern nur jetzt in der Akuten Phase

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TinaH
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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von TinaH » So 29. Mär 2015, 12:44

Bei uns ist das auch so, daß der TA einen bestimmten Schmied bevorzugt und diesen zu solchen Fällen hinzuholt, wo der Pferdebesizer keinen eigenen hat.
Ich glaube nicht, daß es förderlich ist, das so in die Länge zu ziehen :|
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Jeanne Dark
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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Jeanne Dark » So 29. Mär 2015, 16:51

Laut TA ist der Huf, so, wie er verpackt ist, ruhig gestellt. Ich mache da jetzt nicht eigenmächtig rum. :snooty: Der hat eindeutig mehr Erfahrung mit Hufbeinfrakturen als ich.
Macht mich jetzt nicht kirre! :|
LG Katrin

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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Lucky Buck » Mo 30. Mär 2015, 08:57

Ich hab das jetzt nimmer so im Kopf, aber der Huf ist unter Polsterverband, richtig? Also kein Eisen oder Cast, hab ich das so korrekt gelesen?

diala
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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von diala » Mo 30. Mär 2015, 13:01

Lucky Buck hat geschrieben:Ich hab das jetzt nimmer so im Kopf, aber der Huf ist unter Polsterverband, richtig? Also kein Eisen oder Cast, hab ich das so korrekt gelesen?
hab ich auch so gelesen :confusion-shrug:
man könnte das abkürzen... . 29j ist schon mal per se eine sehr schlechte Voraussetzung, Und dann noch die Instabilität dazu...

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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Jeanne Dark » Mo 30. Mär 2015, 14:08

Der TA hat viele Lagen Panzertape fest um den Huf gewickelt, dann Watte und Binde. Er sagte, er macht das immer so, hätte ihm sogar eine Gipsbinde bieten können, wenn er nicht darauf vorbereitet gewesen wäre, die wollte er nicht. Wegen evtl. Druckstellen, sagte er. 10 Tage soll das so bleiben, laut seiner Aussage.
LG Katrin

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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Lucky Buck » Do 2. Apr 2015, 12:04

Ich möchte da ungern was gegen einen TA sagen, er sollte es ja besser wissen. Aber so wird der Huf definitiv nicht ausreichend ruhiggestellt. Gerade bei einem älteren Pferd, wo die Heilung schlechter/langsamer verläuft, wäre das aber wichtig. Eventuell, kannst du ja mal einen Spezialisten fragen. Also TA von wo anders, der damit auch Erfahrung hat. Dass dein TA das immer so macht, finde ich höchst bedenklich. Sorry.
LG
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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Sani » Do 2. Apr 2015, 19:03

Aufgrund Deines Threads habe ich mir die Röbis meiner Stute nochmals angesehen, verstehe nichts davon. Mir fiel auf, daß medial ein Stück vom Ende des Hufbeinastes abgesplittert sein könnte (roter Kreis), habe vorgestern meine TÄin dazu befragt. Sie meinte, das wäre möglich, man müßte das für eine gesicherte Diagnose in mehreren Ebenen röntgen. Allerdings gäbe es keine Therapiemöglichkeit, falls sich meine Vermutung bewahrheiten würde.

Bild

Ich vertraue meiner derzeitigen TÄin, ich hatte schon viele am Pferd, die sich im Nachhinein als relativ unfähig erwiesen haben. Meine Stute hat Rehe, Hornsäulen (meine TÄin nennt das "Knochenfraß"), das Hufbein hängt dazu schief am Gelenk (für mich als Laie), daneben Arthrose.

Die Vorgehensweise Deines Tierarztes scheint mir nicht zielführend, ein Polsterverband kann den Hufmechanismus nicht ausschalten. Dafür muß ein Eisen drauf, siehe hier: http://www.american-quarter-horse.de/Kn ... ndex4.html

Ob mein Pferd Schmerzmittel braucht oder nicht, entscheide ich selber, der TA kennt mein Pferd ja nicht so gut wie ich. Wenn meine Stute auf 3 Beinen läuft und einen Vorderhuf beim Stehen nur auf der Zehenspritze abstellt oder gar hoch hält, bekommt sie Rheumocam.

Bei Deinem alten Pferd würde ich versuchen, daß sie schmerzfrei noch einen schönen Lebensabend hat auf der Weide mit ihren Freunden, sie also möglichst schmerzfrei stellen.

Viel Erfolg, Sani
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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Wurzl » Do 2. Apr 2015, 20:11

Da glaub ich eher, dass das ein Steinchen in der Weißen Linie war, das sich da abbildet. Es ist zu weit vom Hufbein entfernt - und so weit kann das nicht wandern, ohne dass das Pferd stocklahm geht ...

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Re: Hufbeinfraktur

Beitrag von Sani » Fr 3. Apr 2015, 19:13

Na ja, das Pferd war seit 2010 ja immer mal wieder stocklahm wegen Rehe oder Hufabszess. Das war das erste Röbi ox rv, mir schien der Hufbeinast medial abgebrochen auszusehen. Im Herbst steht das jährliche Röntgen wieder an, mal sehen, was diese Röbis ergeben.

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