Shettydame hat Probleme
Verfasst: Fr 10. Okt 2014, 20:31
Hallo Ihr,
sorry für den komischen Titel, aber mir ist kein anderer eingefallen.
Meine 17jährige Paula hat komische Hufe. Im Moment ist das Problem, dass der Tragrand an allen Hufen unten weggebröselt ist und ich nicht weiß, was ich da machen soll. Fotos mache ich morgen.
Zur Vorgeschichte: Paula kam letztes Jahr als "Diätassistentin" für meinen Shettywallach Josef zu uns, da der nicht mehr mit meinen anderen beiden auf die Weide durfte. Sie kommt von einem Ponyhof, wo sie sommertags komplett auf der Weide stand. Zugefüttert wurde sie nicht, Mineralfutter gabs auch keins. Wurmkuren zweimal im Jahr (haha). Ponydame war speckfett trotz eines entzündeten Zahns. Sie wurde dann zu Josef in den Ponyknast gesteckt, wenig Gras, Heu rationiert, 100 m langer Auslauf mit der Box an der kurzen Seite. Sie bekam zunächst monatelang Durchfall, wurde vorsichtig entwurmt (mehrfach mit TA), Tetanus geimpft, der Zahn kam raus und der Pferdedentist kam. Nach den Wurmkuren und einer langen Flohsamenkur ist der Durchfall inzwischen komplett verschwunden.
Im Winter hatte sie fürchterliche Fellprobleme: Das Winterfell fiel in großen Batzen aus, darunter war trockene, schuppige Haut. Das wurde besser, nachdem ich sie schließlich geschoren habe. Daher habe ich den Verdacht, dass sie doch irgendwelche Stoffwechselprobleme hatte / hat; dazu werde ich meine TÄ nochmal befragen.
Nachdem im Sommer der Verdacht auf EMS aufkam (nur Fettbeulen, keine Rehe) wurden die Ponys auf überständiges Gras gestellt (Portionsweide). Sie bekommen jetzt im Winterquartier (Box mit Weide) wenig Heu, weil noch viel Gras auf der Weide steht, dazu gutes Stroh und St. Hippolyt Mineralmüsli in homoöpathischen Dosen.
Was die Hufe angeht, fand ich das schon lange merkwürdig: Zunächst wuchsen sie quasi gar nicht. Ich habe monatelang immer wieder druntergeschaut, ob was geraspelt werden muss, aber die sahen immer gleich aus. Immer. Auch über den Winter ist nicht viel gewachsen. Ich habe in den ersten 9 Monaten vielleicht einmal die Raspel benutzt.
Nachdem die Ponys zwei Monate auf der Weide waren, fing der Tragrand an, auszubrechen. Als ich den glattraspeln wollte, zeigte sich, dass hinter dem Rausgebrochenen gar keine harte Hufwand mehr ist, sondern nur noch das weichere Horn. Auf dem läuft sie jetzt quasi.
Eigentlich würde ich ja denken, dass die Hufe etwas verweichlicht sind (wobei ich nicht wüsste, warum, denn meine anderen drei Pferde haben eine sehr schöne Hufsubstanz bei gleicher Haltung), weil sie viel auf Gras und weichem Boden steht. Ich würde sie also gerne mehr auf festem Boden bewegen, aber bei dem aktuellen Befund mache ich mir doch Sorgen, ob das nicht wehtut.
Sie läuft sehr trippelig, vorne deutliche Zehenfußung, hinten benutzt sie wie viele Shettys das Kniegelenk kaum. Ich werde die TÄ noch mal bitten, sich das anzuschauen, evtl. ist das ja auch nicht normal.
Derzeit wird sie leider zu wenig bewegt, da die Pferde in einen neuen Stall umgezogen sind und wir uns da noch eingewöhnen müssen. Sie geht aber gut als Handpferdchen mit und soll demnächst noch gefahren werden - keiner weiß, ob sie das kann, aber sie stellt sich zumindest nicht dumm an dabei.
Hat jemand Input? Ich bin für alles offen, es muss aber bezahlbar sein, da Josef demnächst nochmal eine horrende EORTH-Rechnung verursachen wird, humpf.
sorry für den komischen Titel, aber mir ist kein anderer eingefallen.
Meine 17jährige Paula hat komische Hufe. Im Moment ist das Problem, dass der Tragrand an allen Hufen unten weggebröselt ist und ich nicht weiß, was ich da machen soll. Fotos mache ich morgen.
Zur Vorgeschichte: Paula kam letztes Jahr als "Diätassistentin" für meinen Shettywallach Josef zu uns, da der nicht mehr mit meinen anderen beiden auf die Weide durfte. Sie kommt von einem Ponyhof, wo sie sommertags komplett auf der Weide stand. Zugefüttert wurde sie nicht, Mineralfutter gabs auch keins. Wurmkuren zweimal im Jahr (haha). Ponydame war speckfett trotz eines entzündeten Zahns. Sie wurde dann zu Josef in den Ponyknast gesteckt, wenig Gras, Heu rationiert, 100 m langer Auslauf mit der Box an der kurzen Seite. Sie bekam zunächst monatelang Durchfall, wurde vorsichtig entwurmt (mehrfach mit TA), Tetanus geimpft, der Zahn kam raus und der Pferdedentist kam. Nach den Wurmkuren und einer langen Flohsamenkur ist der Durchfall inzwischen komplett verschwunden.
Im Winter hatte sie fürchterliche Fellprobleme: Das Winterfell fiel in großen Batzen aus, darunter war trockene, schuppige Haut. Das wurde besser, nachdem ich sie schließlich geschoren habe. Daher habe ich den Verdacht, dass sie doch irgendwelche Stoffwechselprobleme hatte / hat; dazu werde ich meine TÄ nochmal befragen.
Nachdem im Sommer der Verdacht auf EMS aufkam (nur Fettbeulen, keine Rehe) wurden die Ponys auf überständiges Gras gestellt (Portionsweide). Sie bekommen jetzt im Winterquartier (Box mit Weide) wenig Heu, weil noch viel Gras auf der Weide steht, dazu gutes Stroh und St. Hippolyt Mineralmüsli in homoöpathischen Dosen.
Was die Hufe angeht, fand ich das schon lange merkwürdig: Zunächst wuchsen sie quasi gar nicht. Ich habe monatelang immer wieder druntergeschaut, ob was geraspelt werden muss, aber die sahen immer gleich aus. Immer. Auch über den Winter ist nicht viel gewachsen. Ich habe in den ersten 9 Monaten vielleicht einmal die Raspel benutzt.
Nachdem die Ponys zwei Monate auf der Weide waren, fing der Tragrand an, auszubrechen. Als ich den glattraspeln wollte, zeigte sich, dass hinter dem Rausgebrochenen gar keine harte Hufwand mehr ist, sondern nur noch das weichere Horn. Auf dem läuft sie jetzt quasi.
Eigentlich würde ich ja denken, dass die Hufe etwas verweichlicht sind (wobei ich nicht wüsste, warum, denn meine anderen drei Pferde haben eine sehr schöne Hufsubstanz bei gleicher Haltung), weil sie viel auf Gras und weichem Boden steht. Ich würde sie also gerne mehr auf festem Boden bewegen, aber bei dem aktuellen Befund mache ich mir doch Sorgen, ob das nicht wehtut.
Sie läuft sehr trippelig, vorne deutliche Zehenfußung, hinten benutzt sie wie viele Shettys das Kniegelenk kaum. Ich werde die TÄ noch mal bitten, sich das anzuschauen, evtl. ist das ja auch nicht normal.
Derzeit wird sie leider zu wenig bewegt, da die Pferde in einen neuen Stall umgezogen sind und wir uns da noch eingewöhnen müssen. Sie geht aber gut als Handpferdchen mit und soll demnächst noch gefahren werden - keiner weiß, ob sie das kann, aber sie stellt sich zumindest nicht dumm an dabei.
Hat jemand Input? Ich bin für alles offen, es muss aber bezahlbar sein, da Josef demnächst nochmal eine horrende EORTH-Rechnung verursachen wird, humpf.