Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Geschwür

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Jolly Jumper
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von Jolly Jumper » Di 1. Sep 2015, 12:09

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katiebell
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von katiebell » Di 1. Sep 2015, 13:18

Es ist leider nicht immer anders möglich. Wenn ein Huf sich massiv umbaut im Laufe der Zeit, kann durchaus totes Gewebe rausmüssen, um das mal salopp zu sagen. Da braucht es keine Eintrittspforten. Abszesse entstehen nicht nur, weil Erreger eindringen.
Die Sache ist nicht so einseitig zu betrachten.

Jolly Jumper
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von Jolly Jumper » Di 1. Sep 2015, 13:36

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katiebell
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von katiebell » Di 1. Sep 2015, 13:45

Da muss ich mal ganz ehrlich sagen: so ein Quatsch.
Solche Hufe kann man auch nicht langsam so umstellen, dass sich Abszesse durch Umbauprozesse ausschließen lassen:
http://aphs.worldnomads.com/nomad_vet/1 ... gen218.jpg

Ich denke, da mangelt es dir einfach an Erfahrung, tut mir leid. Wer so vehement eine einseitige Ansicht vertritt, hat einfach bisher nicht mit Hufen zu tun gehabt, die ausserhalb der Norm liegen.

Jolly Jumper
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von Jolly Jumper » Di 1. Sep 2015, 14:05

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katiebell
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von katiebell » Di 1. Sep 2015, 14:12

Ich gehe nicht "ausschließlichst" (sehr schöne Wortschöpfung! :D ) von Extremsituationen aus. Du stellst allerdings vermeintlich allgemein gültige Regeln auf, und schließt aufgrund mangelnder Erfahrung aus, dass Hufe, die durch einen Umbau müssen, auch dann einen Abszess bilden können, wenn dieser Umbau langsam geschieht.

Richtig, Hufe wie in dem Link bieten auch Eintrittspforten. Trotzdem hält deine Regel, Abszesse entstehen nur durch Eintrittspforten, der Realität nunmal nicht stand, wie du ausser von mir ja auch von anderen hier schon lesen konntest. Halte ruhig an deiner Regel fest, aber erwarte nicht, andere davon überzeugen zu können. ;)

Jolly Jumper
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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von Jolly Jumper » Di 1. Sep 2015, 14:32

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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von Jolly Jumper » Di 1. Sep 2015, 14:37

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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von Nupur » Di 1. Sep 2015, 21:49

Wenn ich deformierte Hufe umstelle, dann soll das in der Regel zu einer Verbesserung der Druck- und Belastungssituation führen. Wie daraus Hufgeschwüre entstehen sollen, dazu fehlt mir die Fantasie. Sie entstehen bei mir auch nicht - aber vielleicht fehlt mir ja auch einfach die Erfahrung...

Das mit der Ausleitung von Schadstoffen oder Gewebe ist als Strassergesülze einzuordnen. Nicht mal die ursprünglich von S. ausgebildeten und irgendwann erwachten Hufbearbeiter, die ich kenne, vertreten das noch.

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Re: Hufgeschwür n. massiver Hufumstellung und Fragen zu Gesc

Beitrag von katiebell » Di 1. Sep 2015, 21:56

Verbesserung= Veränderung der Druckverhältnisse.
Och nö, Nupur, mit Strassergesülze hat das nüscht zu tun, wenn totes Gewebe raus muss.

Kleine Verständnishilfe:
Totes und fremdes Material versucht der Körper nun mit einem Entzündungsvorgang unschädlich zu machen. Das Gewebe wird zuerst vermehrt durchblutet und scheint deswegen gerötet und erwärmt. Das Gewebe quillt auf und schmerzt. Dann dringen weisse Blutkörperchen in die Entzündung und sammeln sich so sehr an, dass die Zellen des Gewebes auseinander gedrängt werden und der Abszess als eitergefüllte Höhle entsteht.
Gute Erklärung, eigentlich zum Spritzenabszess ( http://home.arcor.de/palm-factory/krank ... bszess.htm )

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